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01.10.1959 Aufstellung des Flakregiment-16 (FR-16) 02.031960- 15.11.1960 Aufstellung und Formierung der II.FA Prötzel
Im Wald an den Wegen zwischen Prötzel und Biesow, Blumenthal und Sternebeck (Kreuzung) wurden in dieser Zeit die Kaserne und die Einsatzstellung errichtet. Für die maximal 36 Offiziere, Fähnriche und Berufsunteroffiziere gab es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Wohnraum. Sie wohnten verstreut in allen umliegenden Orten und Ortsteilen (Prötzel, Stadtstelle, Blumenthal, Biesow, Sternebeck und Prädikow) bzw. getrennt von der Familie in der Kaserne –so genanntes Ledigenwohnheim-. Die Wohnverhältnisse waren oftmals recht spartanisch. Um die Lebensverhältnisse und die Erreichbarkeit (Gefechtsbereitschaft) zu verbessern wurden am Kähnsdorfer Weg 1962 zwei Wohnblöcke mit je zwei Aufgängen errichtet (Gesamt 27 Wohnungseinheiten). Der bestehende Bedarf wurde damit jedoch nicht gedeckt. 03/1977 bis 11/1977 wurde eine neue Einsatzstellung unterhalb des sternebecker Feuerwachturmes errichtet. Ende der 70-ziger Jahre wurde die FlaRaketenabteilung162 später 4122 (umbenannt 1963 in FRA-162, ab1985 in FRA-4122) erneut als Besuchsabteilung des LSK/LV der NVA auserkoren. Da die Straße von Prötzel nach Biesow in einem sehr schlechten Zustand war (ab Abzweig zur ehemaligen Kaserne bis Biesow immer noch), wurde diese auf Betreiben des damaligen Kommandeurs mit einem Bitumenbelag versehen. Später wurden der Weg zur neuen Einsatzstellung und der Anschluss nach Sternebeck ebenfalls ausgebaut. Beides waren Übungsmaßnahmen eines Staßenbaupionierregiments. Mit 31.03.1991 war sämtliche Technik abgewickelt. Der Standort wurde seitens der Bundeswehr nicht mehr benötigt. Es erfolgte der Abriss der Kaserne, der 2005 mit anschließender Aufforstung abgeschlossen wurde.
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Kurzer Abriß der Geschichte der Fla-Raketen-Abteilung (FRA) 162 später 4122 von 02/1960- bis 11/1960 Aufstellung und Formierung der FRA 162
1965 /1966 Umrüstung auf FRK S-75 „Wolchow“ und personelle Strukturveränderung, mit diesen ging immer eine Erhöhung des Bestandes an Technik einher. Eine Personalaufstockung hatten sie alle jedoch nie zur Folge, sondern immer mehr Aufgaben für jeden Soldaten. 3/1977 bis 11/1977 Bau der neuen Einsatzstellung in Truppeneigenleistung 11/1984 Umgliederung zur 41. FRBr = Umbenennung der FRA-162 in FRA-4122
2004/2005 Kaserne wurde als Ausgleichsmaßnahme für das geplante Schiffshebewerk geschliffen (nur der Raketenbunker steht noch) |
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